|
Schwarzbär ( Ursus americanus )
vor 500.000 Jahren aus Asien nach Nordamerika eingewandert
(tibetanischer Bär, Malaienbär und Lippenbär)
Ursus americanus < Ursus arctos
Von seidigem Tiefschwarz über Zimtbraun bis Aschblond.
British Columbia knapp zehn Prozent der Schwarzbären
hell- bis dunkelbraun = Zimtbär.
Queen Charlotte Inseln geschützte, kleine Kermode-Bär
weißgrau
Alaska in der Yakutat Bucht der Glacier-oder Blue-Bear, eine
bläulich, weißlich, silbrig variierende Inzuchtform.
Isolierte Population von 200 - 300 Exemplaren.
Schwarzbären sind wesentlich kälteempfindlicher als
Braunbären, gehen noch vor dem Einsetzen der Schneefälle
ins Winterlager und kommen relativ spät nach bis zu 5 Monaten heraus.
Im Gegensatz zu anderen Winterschläfern, wie dem Murmeltier,
sinkt dabei die Körpertemperatur nicht, der Pulsschlag
verringert sich aber von rund 50 auf 10 Schläge pro Minute.
Der ganze Stoffwechsel stellt sich auf ein Sparprogramm ein und
verläuft langsamer. Weder wird Losung abgegeben, noch genäßt.
Bevor die Petze ins Winterlager gehen, wird einige Tage nichts mehr
geäst und anschließend unverdauliche Nahrung wie Laub,
Nadeln und auch Haar aufgenommen. Dies formt einen Analpfropfen, der
bis zu 30 Zentimter dick sein kann und erst nach Verlassen des
Winterquartiers im Frühjahr ausgestoßen wird.
Da ständig durch die Atmung und durch die Haut Wasser abgegeben
werden muß, ist dessen Zufuhr an sich unumgänglich, der
Wasser- und Kalorienbedarf wird ausschließlich durch den
Fettabbau gedeckt.
Bei jedem Stoffwechsel entstehen sogenannte harnpflichtige
Substanzen, die in der Niere konzentriert und über den Harn
ausgeschieden werden müssen. Besonders Harnstoff wird beim
Umsatz von Stickstoff aus allem Eiweiß gebildet. Im
menschlichen Körper steigt beim Nierenversagen, und damit der
Unfähigkeit den Harnstoff auszuscheiden, dieser an, bis der
Mensch im Koma stirbt. Schwarzbären schützen sich durch den
Alkohol Glycerol, der bei ihrem Fettabbau frei wird. Hierbei reagiert
der Stoffwechsel der Bären unterschiedlich. Während der
aktiven Phase im Sommer wird ein großer Teil Glycerol in
Harnstoff umgewandelt und über den Harn ausgeschieden.
Während der Winterruhe jedoch wird der beim Abbau von
Eiweiß entstehende Stickstoff nicht zu Harnstoff abgebaut,
sondern mit Glycerol in andere benötigte Stoffwechsel-Zwischenstufen,
wie Aminosäuren, Eiweißkörper, Milchsäure und
als Endprodukt Zucker aufgebaut. Als häufigstes Zwischenprodukt
wird Pyrurat, ein wichtiger Baustein von Eiweiß, das zusammen
mit anderen Aminosäuren entsteht, gebildet.
Schwarzbären haben also während ihrer Winterruhe ein
autarkes Stoffwechselsystem, sie nehmen nichts auf, geben nichts ab
und nutzen ihre Fettreserven für alle Stoffwechselvorgänge.
Die Klauen der Schwarzbären sind einziehbar wie bei Katzen.
Daher sieht man bei der Fährte auch nur eine Andeutung der
Klauen, während beim Grizzly diese deutlich sichtbar sind.
Die Fährte der Hinterpranke im Lehm zeigt beim Braunbär
einen platten Fußabdruck, während der Schwarzbär
einen gebogenen, halbmondförmigen Abdruck, wie beim
Hohlfuß, hinterläßt.
Schwarzbären klettern gern und gut, während die meisten
Braunbären dies lediglich bis ins zweite Jahr tun. Allerdings
findet man kaum starke Schwarzbären mit mehr als fünfeinhalb
Fuß auf dem Baum. Mit ihren scharfen Krallen erklettert ursus
americanus gerade Stämme mit Leichtigkeit bis in die Wipfel.
Typisch für das Vorkommen der Schwarzbären sind deshalb
Krallenspuren in der Rinde, umgeknickte Äste und Baumnester.
Das Territorium eines Bären umfaßt fünf bis 15
Quadratmeilen. Wie der Braunbär hat der männliche
Schwarzbär auch Markierungsbäume, meist Nadelholz, in die
er seine Krallen einschlägt und sich, aufrecht stehend, an dem
harzigen Stamm scheuert. Dabei beißt er so hoch wie
möglich, die Rinde aus dem Baum. Aus der Höhe dieser
Bißstelle kann man auch, neben des Durchmessers der in der
Nähe abgesetzten Losung, die Stärke des Bären ansprechen.
In dicht besiedelten Regionen, wie dem Staat New York ist seine
Lebensweise streng nächtlich, in geschützten
"wilderness" Gegenden ist er tagaktiv.
Lebt fast ausschließlich von Gras, Kräutern und
Blättern - und sehnt sich daher nach Fleisch, hauptsächlich Aas.
Im Frühjahr sind die Blätter der Schwarzpappeln ( Balm ),
Löwenzahn und Klee Favoriten.
Sind Obstbäume vorhanden, werden im Herbst große
Schäden angerichtet, Hauptnahrung im Herbst sind Ahornnüsse.
Die Feistreserve für den Winter kann mehr als acht Zentimeter
dick sein.
Der Augensinn ist schwach entwickelt, die kleinen Lichter liegen
tief, wahrscheinlich sind Bären kurzsichtig. Dafür
hören sie gut, ihre Gehöre sind größer als beim
Braunbären, und sie wittern vorzüglich.
Bären wechseln mit einer Geschwindigkeit von drei bis fünf
Kilometern in der Stunde und können knapp fünfzig Kilometer
schnell werden, Grizzlies sogar knapp sechzig.
Die Brunft findet im Juni und Juli statt, es kommt dann zu einer
verzögerten Implantation des Eis in der Gebärmutterwand.
Die Jungen werden Ende Januar als Zwillinge oder auch Drillinge mit
einem Gewicht von 200 bis 250 Gramm geworfen.
Nach vierzig Tagen öffnen sich ihre Lichter, sie wiegen dann
rund zwei Kilogramm. Wenn die Bärin aus dem Winterschlaf erwacht
und das Lager verläßt, sind sie zwei Monate alt und wiegen
zweieinhalb Kilogramm. Mit eineinhalb Jahren werden sie von der
Bärin abgeschlagen. Die Lebensdauer liegt in der Wildnis bei
rund fünfzehn Jahren, in Gefangenschaft wird bis zu 25 Jahre berichtet.
Starke Bären wiegen 140 bis 180 Kilogramm, an den fruchtbaren
Gegenden der Westküste auch mehr, bis zu 360 Kilogramm sind
gemessen worden. Der gleiche Bär bringt zu Beginn des
Winterschlafes bis zu 60 Kilogramm mehr auf die Waage.
Die Stärke der Trophäe wird in Fuß gemessen, sechs
bis sechseinhalb Fuß vom Fang bis zum Pürzel sind gut,
sieben Fuß sehr gut, acht Fuß außerordentlich, von
bis zu neun Fuß starken Bären wird berichtet. Ein Fuß
hat 30,48 Zentimeter.
Manche messen die Länge und die Breite über die
Vorderpranken und halbieren diesen Wert. Erst mit sieben bis zehn
Jahren ist der Bär zu seiner möglichen Stärke herangewachsen.
Bärinnen sind rund zwanzig Prozent leichter, haben aber oft ein
seidigeres, glatteres Haar.
Das Ansprechen brauner Varianten ist manchmal nicht leicht.
Im seitlichen Profil erkennt man Schwarzbären leicht an dem
fehlenden Schulterbuckel, der Braunbären auszeichnet.
Schwarzbären sind nicht ungefährlich, es sollen mehr
Menschen von ihnen als von den Braunbären getötet worden sein.
Das Ansprechen des schußbaren Bären ist nicht einfach.
Wichtig als Alterszeichen sind ein breiter, dreieckiger Schädel,
starker, kaum auffallender, schnell in den Stamm übergehender
Träger, ein "watschelnder" Gang, tief hängender
Bauch und, leichter zu erkennen, weit ausladende Keulen, also auf gut
Deutsch ein feister "Hintern".
Das Vorkommen erstreckt sich über fast ganz Kanada und Alaska
mit Ausnahme der nördlichsten Landesteile, sowie die meisten
US-Staaten, in denen Wald oder Gebirge vorkommt und sogar bis ins
nördliche Mexiko hinein.
Erfolgreiche Schwarzbär-Jäger haben ab Juni 1992 eine
weitere bürokratische Hürde zu nehmen. Der reichlich
vorkommende Schwarzbär wurde auf die CITES Liste II gesetzt. Das
bedeutet, daß man zur Einfuhr in eines der Länder, welches
dem Washingtoner Artenschutzabkommen beigetreten sind, eine
Ausfuhrgenehmigung nach CITES Vorschrift aus dem Ursprungsland benötigt.
Konkret : Deutsche Jäger, die einen Schwarzbär in Kanada
oder den Vereinigten Staaten erlegen, müssen ein CITES -
Exportformular aus dem Erlegerland beim deutschen Zoll, sowie ein
Formblatt 261 vom Köhler Verlag vorlegen.
Kanada :
In fast allen Provinzen finden sich sehr gute
Schwarzbärbestände. Die Zahlenangaben schwanken in weiten
Grenzen, da in dem dünn besidelten Land nur Schätzungen des
Wildbestandes vorliegen. Für nicht in der Provinz ansässige
Ausländer sind Jagdführer gesetzlich vorgeschrieben. Der
Jagderfolg liegt meist über achtzig Prozent. Die Jagdart
variiert, am häufigsten ist Ansitz am Luder oder festen
Wechseln. Gelegentlich wird vom treibenden Boot in den grünen
Matten der Hänge der Bär ausgemacht und dann angepirscht.
Der meistens pechschwarze Fleck des Schwarzbären im intensiven
Grün ist gut auszumachen.
Alberta :
Forestry,Lands and Wildlife, Fish and Wildlife Division, 9920 108th
Street, Edmonton, Alberta T5K 2G6 Tel.403-427-3590 oder 3574.
Information innerhalb Nordamerikas über die kostenfreie
Telefonnummer von Travel Alberta 1-800-661-8888.
Die Saison dauert vom 2. April bis zum 15. Juni und vom 15. August
bis 25. November 93, die Lizenz kostet 75 kanadische Dollar. Man darf
zwei Bären erlegen. 1990 wurden 1.600 Bären von 14.500
Jägern gestreckt.
Die Jagd mit Hunden auf die 40.000 bis 100.000 Schwarzbären ist
verboten, begrenztes Anködern erlaubt. Seit der Erlaubnis des
Anluderns sind einige hochkapitale Bären mit 350 - 500 englische
Pfund gestreckt worden. In der ganzen Provinz ist die Jagd
aussichtsreich, die höchste Bestandsdichte findet sich im
nördlichen, dicht bewaldeten Teil Albertas.
Rund zwanzig Prozent der Schwarzbären Albertas zeigen andere Farben
British Columbia :
Wildlife Branch, Ministry of Environment,780 Blanshard, Victoria,
British Columbia V8V 1X5, Tel.604-387-9737,
Information telefonisch über Tourism British Columbia 1-800-663-6000.
Das Schwarzbärenvorkommen wird auf 35.000 bis 90.000
geschätzt. Einwohner von BC erlegen 2.500 bis 3.000 Bären,
Non Residents rund 4.000 im Jahr.
In den letzten vier Jahren kamen 66 Bären des Pope and Young
Rekordbuches ( Bogenjäger ) aus British Columbia und zwei der 18
stärksten Bären des renommierten Boone and Crockett Rekordbuches.
Wer nach starken Schwarzbären sucht, hat die höchsten
Chancen an der regenreichen und bei mildem Klima sehr fruchtbaren
Westküste, den Kootenay Bergen im Südosten, aber auch der
Region des Pine Rivers bei Chetwynd.
Die Jagdzeit beginnt am 1. April und ist regional unterschiedlich
lang. Die Lizenzgebühr beträgt hundert kanadische Dollar
pro Bär und 145 Dollar für den Jagdschein, plus sieben
Prozent GST Mehrwertsteuer. Zwei Schwarzbären dürfen pro
Jäger in der Saison erlegt werden. Die Jagd wird
hauptsächlich auf der Pirsch oder beim Ansitz ausgeübt,
Anludern ist verboten.
Manitoba :
Departement of Natural Resources, Wildlife Branch, Box 24, 1495 St.
James St., Winnipeg, Manitoba R3H 0W9.
Information Travel Manitoba, One Lakeview Square, 700-155 Carlton St,
Winnipeg,MB RCR 3H8, Tel 001-204-945-2272 oder innerhalb der USA und
Kanadas gebührenfrei 1-800-655-0040,
Die starke Population von 25.000 bis 35.000 Schwarzbären kann in
der ganzen Provinz erfolgsversprechend bejagt werden, es besteht ein
Limit von einem Schwarzbären pro Jäger. Die Outfitter
erhalten eine feste Abschußquote zugewiesen. Im südlichen
und mittleren Teil Manitobas werden sehr starke Exemplare gestreckt.
Im Frühjahr wiegen Trophäenbären 350 bis 450 Pfund, im
Herbst sollen sie nach Aussage des verantwortlichen Experten der
Jagdbehörde 600 bis 800 Pfund auf die Waage bringen. Der
stärkste, gewogene Bär wog im September 802 Pfund. Wer
einen Prämolarzahn an die Wildbehörde schickt, erhält
eine Altersbestimmung und als Dank der Zoologen einen gestickten
Halbmond. Über Details dieses Programms können Sie sich
unter Telefon 204-945-7771 informieren.
Die Erfolgsrate der Jagdveranstalter schwankt zwischen 75 und 100 Prozent.
Die Jagdsaison liegt vom 27. April bis 20.Juni 93 und vom 31. August
bis 3. Oktober 93, wobei örtliche Verschiebungen vorkommen
können. Die Gebühr beträgt 165 kanadische Dollar plus
sieben Prozent Steuer für Ausländer. Das früher
verlangte Wildlife Certificate entfällt.
New Brunswick :
Departement of Natural Resources, Fish and Wildlife Branch, PO Box
6000, Fredericton, New Brunswick E3B 5H1, Tel.506-453-2433,
Diese östlichste Provinz Kanadas hat regional gute
Schwarzbärvorkommen, ist aber nicht überlaufen von
Jägern. Sehr gut sind die Zonen 15, 16 und 20 im Südwesten
an der Grenze zu den USA, aber auch die relativ unbejagten zentralen
und südwestlichen Gegenden.
Die Abschußzahlen sanken 1991 gegenüber 1990, infolge der
schwachen Konjunktur war aber auch die Zahl der gelösten
Lizenzen deutlich niedriger. 1991 wurden von Einheimischen 168
gegenüber 212 Schwarzbären in 1990, von Non Residents 612
gegenüber 842 in 1991 gestreckt. Infolge eines Mastjahres bei
Buchen 1990 sind die Schwarzbär-Bestände am Steigen.
Jagdzeit vom 16. April bis zum 29. Juni 93 und im Herbst vom
1.Oktober bis zum 23. November 93, hierbei aber nur an sechs
aufeinanderfolgenden Tagen. Die Lizenzgebühr beträgt
fünfzig kanadische Dollar plus sieben Prozent Steuer.
Newfoundland und Labrador:
Departement of Culture, Recreation and Youth, Wildlife Division,
POBox 4750, St.John`s, Newfoundland A1C 5T7, Tel. 709-576-2815 oder 709-729-6857
Die Jagdzeit auf Neufundland liegt vom 3. Mai bis zum 4. Juli 93 und
vom 12. September bis zum 12. Dezember 93, in Labrador vom
28.März bis zum 4. Juli und vom 8. August bis zum 28. November
93, wobei diese Herbstsaison regional variieren kann.
Die Lizenzgebühr beträgt hundert kanadische Dollar, plus
sieben Prozent Steuer.
Die Schwarzbärdichte auf dem Hauptland Labrador ist mit 6.000
bis 10.000 Bären gering, mit Hunden darf nicht gejagt werden.
Auf der Insel Neufundland sieht es anders aus, die Population der
Petze ist hoch, sie sind dazu sehr stark, mehrere Bären über
500 Pfund wurden gestreckt. Im Boone and Crockett Buch kommt der
drittstärkste kanadische Schwarzbär aus Neufundland. Im
Frühjahr 92 wurde am Luder eine Erfolgsrate von 50 Prozent erzielt.
Northwest Territories :
Conservation, Education, Renewable Resources, Box 1320, Yellowknife
NWT X1A 2L9.
Telefon : 403-920-8716
Lediglich rund 5.000 schwächere Schwarzbären ziehen in
dieser nördlichen Provinz in schütteren Wäldern und
offener Tundra. Daher werden nur 300 bis 350 Lizenzen zu 25 Dollar
verkauft. Nach dem Erlegen muß noch eine Trophäenabgabe
von 50 Dollar plus jeweils sieben Prozent Steuer geleistet werden. Im
Jahr werden sechzig bis siebzig Bären gestreckt.
Die Jagdzeit variiert vom 15. August bis zum 31. Oktober 93.
Nova Scotia :
Wildlife Division, 136 Exhibition St, Kentville, NS B4N 4E5, Tel 902-679-6091
Seit 1988 ist die Jagd am Luderplatz erlaubt, das Interesse an der
Jagd auf Schwarzbären stieg. So streckten 146 Ortsansässige
im Jahr 1988 nur 36 Bären, im Jahr 1991 hingegen gingen 363
Jäger auf die Pirsch und erlegten 155 Schwarzbären.
Ontario :
Wildlife Branch, Rm 4640, 99 Wellesley St.W., Toronto, Ontario M7A
1W3, Tel 416-965-4251,
Information telefonisch über Travel Ontario 1-800-668-2746.
Mit rund 75.000 Schwarzbären ist Ontario ein bevorzugtes Ziel
für Jäger. Das Rekordbuch für die Bogenjäger Pope
and Young führt für 1987 bis 1990 787 Eintragungen mit 20
Bären über 20 Punkten auf. Dem kommt nur der US-Staat
Colorado mit 371 Eintragungen nahe.
1990 wurden von 7.677 Einheimischen 1.516 Bären gestreckt, von
Non Residents immerhin 5.016 Bären mit einer Erfolgsquote von 45
Prozent. Besonders die zentralen Regionen der Provinz gewähren
hundert Prozent Jagderfolg. Im Herbst darf auch mit Hunden gejagt werden.
Die Jagdzeit wechselt regional, sie liegt ungefähr vom 15. April
bis 15. Juni 93 und vom 1. September bis zum 30. November 93. Nur ein
Bär darf gestreckt werden, die Lizenzgebühr beträgt
100 Dollar plus sieben Prozent Steuer.
Quebec :
Dept. of Recreation, Hunting and Fishing, P.O.Box 22000, 150
E.St.Cyrille, Quebec City, PQ J1K 7X2, Telefon: 418-643-2464.
Information telefonisch über Tourism Quebec 1-800-363-7777.
Da bisher nur nördlich des 52. Breitengrades örtliche
Führer vorgeschrieben waren, lag die Erfolgsrate für
Non-Residents nur bei zwanzig Prozent, obwohl rund 60.000
Schwarzbären in Quebec vorkommen. Gute Jagdgebiete liegen in der
Mitte der Provinz und im Westen entlang der Grenze zu Ontario.
Ein Schwarzbär darf pro Jäger erlegt werden, die Jagdzeiten
variieren regional vom 1.Mai bis zum 4.Juli 93 und vom 25. August bis
zum 22. November. Die Lizenzgebühr beträgt inklusive Steuer
85,67 Dollar.
Saskatchewan :
Departement of Parks and Renewable Resources, Wildlife Branch, 3211
Albert St., Regina, Saskatchewan S4S 5W6. Telefon 306-787 2314.
Information telefonisch über Tourism Saskatchewan 1-800-667-7191.
Infolge steigender Nachfrage grenznaher Jäger aus den USA ist
der Abschuß trotz der guten Population von rund 40.000
Schwarzbären auf einen Schwarzbär pro Jahr beschränkt
worden. Ein Drittel der Schwarzbären sind nicht schwarz
gefärbt, sondern variieren als Zimtbären in braun.
1991 streckten 750 Ortsansässige und 1.750 Non Resident
ingsgesamt 1.200 Schwarzbären, was eine Erfolgsquote von 48
Prozent bedeutet. Non Resident haben in rund 80 Prozent Jagderfolg.
Die Jagzeiten liegen regional unterschiedlich, vom 13.April bis zum
13.Juni und vom 24. August bis zum 12. September. Ein Bär darf
pro Jäger erlegt werden, die Lizenz kostet 100 Dollar plus
sieben Prozent Steuer.
Yukon :
Division of Renewable Resources, Box 2703, Whitehorse, YK Y1A 2C6,
Telefon 403-667-5237
Rund 10.00 Schwarzbären leben in den bewaldeten Gegenden des
südlichen und zentralen Yukon. Die karge Äsung und strenge
Winter schlagen sich im Gewicht von rund 250 Pfund im Herbst bei
Bären und 150 Pfund bei Bärinnen nieder. Im zentralen Yukon
zwischen Stewart und Pellet River beträgt die Zahl der braunen
Varianten rund fünfzig Prozent. Erfolgreich sind Jäger vom
treibenden Boot. Hierbei kann man 20 bis 30 Bären am Tag erblicken.
Einheimische strecken rund 75, Non Resident ungefähr 15 bis 20
Schwarzbären im Jahr.
Die Jagdzeit liegt im Frühjahr vom 15. März bis zum 15.
Juni und im Herbst vom ersten August bis zum 31. November. Die
Lizenzgebühr beträgt 155 Dollar plus einer
Trophäenabgabe von 7
|