Medizin

Oh, diese Hexe - Volkskrankheit Rückenschmerz

Die Texte sind nur zur privaten Verwendung bestimmt, das Copyright liegt beim Autor Dr. Reinald von Meurers. Veröffentlichung nur mit Zustimmung des Autors!

 
Stöhnend erhebt sich Hans vom Stuhl, als sein Kollege in der Tür steht, um ihn zu einem abendlichen Spaziergang in den Taunus mitzunehmen. Dabei hat er sich so gut auf die entspannende Bewegung gefreut. Doch nun hat ihn "die Hexe geschossen", er hat das Gefühl, ein sägendes Messer im Kreuz und einen Bohrer in der rechten Hüfte zu haben.

"Auf!" spricht der Freund, "Oh nein, unmöglich, ich kann leider nicht", entgegnet Hans. Er müsse sich schonen und könne mit diesen Schmerzen nicht auf den steilen Berg steigen. "Falsch", erwidert der Freund, jetzt wäre die beste Medizin, sich besonders viel zu bewegen. Und hinterher könne er sich mit einer Rheumasalbe einreiben. Gegen die schlimmen Schmerzen solle er eine Tablette Paracetamol schlucken und gefälligst seinen Rucksack in die Hand nehmen.

Tief aufseufzend und überhaupt nicht von der Weisheit seines Freundes überzeugt, sucht Hans seine Siebensachen zusammen, aber bald siegt doch die Vorfreude auf die abendliche Aktivität. Im Auto stopft ihm der fürsorgliche Freund ein Luftkissen hinter den Lendenbereich und ermahnt ihn, immer einen Hohlrücken zu machen; aber nicht steif zu verharren, sondern abwechselnd links und rechts die Oberschenkel nach vorne zu schieben. "Aber das ist alles nur Beiwerk, die Ursache der Kreuzschmerzen liegt meistens im Hals-Brustwirbelbereich" fügt er hinzu.

Schließlich sind sie am Ende des Weges und müssen aufsteigen. Hans lehnt sichtbar krumm und sehr deutlich leidend an einen Stockschirm. Als sie nach einer guten Stunde wieder am Auto angelangt sind, fühlt Hans sich schon viel besser, sein Hexenschuß hat sich gelockert.

 

Volkskrankheit Rückenschmerz

Nach den Statistiken der Betriebskrankenkassen sind Erkrankungen durch Bandscheiben, Wirbelsäulen und Rheuma in der Bundesrepublik zu rund 32 Prozent an den Arbeitsunfähigkeiten und zu 20 Prozent an den vorzeitigen Berentungen verantwortlich. Das zeigt die Dimension einer eher belächelten Erkrankung. Lachen wird aber nur der, den es nicht erwischt hat, der sich nicht krumm vor Schmerz dahinschleppt. Woher kommt der vermaledeite
Kreuzschmerz, Hexenschuß, Ischias, Schiefhals und wie seine verschiedenen Erscheinungsbilder noch alle genannt werden?

 

Lehrmeinung gegen Manuelle Medizin

Die klassische Medizinlehre stellt das Syndrom Rückenschmerz dar als Auswirkung geschädigter Bandscheiben auf die Rückenmarksnerven. Dabei ist die Bandscheibe durch Verschleiß verschmälert, oder der Wirbel seitlich durch sich während des Alterns entwickelnde knöcherne Ausziehungen vergrößert. Beides bewirkt einen verstärkten Druck in bestimmten Stellungen auf die zwischen jedem Wirbelpaar links und rechts austretenden Nerven, die zu den Muskeln und der Haut des zugehörigen Bereichs ziehen. Der Schmerz des druckgeschädigten Nervens wird nicht am Ort der Schädigung empfunden, sondern in den Muskeln des zugehörigen Bereichs, die sich verkrampfen.

 

Bandscheibenvorfall kann bedrohlich sein

Eine Sonderform ist der Bandscheibenvorfall, bei dem der weiche Kern der Bandscheibe die faserige Schale durchbricht und entweder nach der Seite sehr stark auf den entsprechenden Nerven oder nach vorn in den Wirbelkanal auf das Rückenmark oder seine abzweigenden Nervenbündel drückt.

Dies wird von den Neurologen wegen der Gefahr einer Lähmung bei bestimmten Ausprägungen als Indikation, sofort zu operieren, betrachtet. Aber nur selten ist bei Bandscheibenvorfällen wirklich eine Operationsnotwendigkeit gegeben. Glücklicherweise hat man zur präziseren Stellung der Diagnose inzwischen die Möglichkeit der Kernspintomographie, bei der mittels Magnetresonanz der flüssigkeitshaltigen Teile und Computerverstärkung hervorragende Detaildarstellungen vom gewünschten Querschnitt und Gewebe erzeugt werden können.

Dabei zeigt sich oft, daß keine Koppelung zwischen den Veränderungen der Bandscheiben oder der Wirbel und den Beschwerden vorhanden ist. Eine gut aussehende Wirbelsäule mit normalen Bandscheiben kann schwerste Beschwerden erzeugen, während deformierte Knochen und degenerierte Bandscheiben dem Besitzer keine gesundheitlichen Probleme bereiten.

 

Manuelle Medizin

Ist das eine Bestätigung der Theorie der Manuellen Medizin, die predigt, daß es unter anderem winzige Einklemmungen freier oder gestielter Gewebestücke in den Gelenkspalt sind, die dann die Beschwerden bewirken? Manuelle Medizin, das "Einrenken", bedeutet, durch gewisse ruckartige Bewegungen in der Endposition der Beweglichkeit des gebogenen Wirbelsäulenabschnitts die Blockierung zu lösen.

Ergänzt werden die Handgriffe des Therapeuten mit der Verabreichung von antirheumatischen Medikamenten, der Einwirkung von hilfreichem Ultraschall und Interferenzströmen, sowie Streckinstrumenten wie der Perl'schen Schaukel.

 

Wie kann ich vorbeugen?

Bewegung ist die wichtigste Vorbeugung, wobei es wichtig ist, die Muskelgruppen des Rückens zu stärken.

Berufsgruppen wie Möbelpacker, bei denen man annehmen kann, daß sie meistens vorzeitig wegen Rückenschmerzen invalide werden, haben selten Rückenbeschwerden, obwohl sie im Röntgenbild häufiger degenerative Veränderungen am knöchernen Teil der Wirbelsäule haben. Bei ihnen fangen die Muskelpakete von Schultern und Rücken die schädigenden Wirkungen ab. Ein schmächtiger Angestellter, der jeden Tag seine acht Kilogramm schwere Tasche
ins Büro trägt und somit die Wirbelsäule einseitig belastet, ist wesentlich gefährdeter. Außerdem sitzt er den ganzen Tag mehr oder weniger in der gleichen Position am Schreibtisch; die Bandscheiben und Muskeln können sich nicht entspannen.

Zwangshaltungen meiden

Besonders gefährdend sind leichte Zwangshaltungen, die sich auf Dauer ungünstig an den beanspruchten Wirbeln auswirken; besonders stark schädigen lässige Sitzpositionen wie das "Hinlümmeln" mit maximal gebogenem Rundrücken, falls sie nicht durch abwechslungsreiche Haltungen wieder ausgeglichen werden. Wer im Büro arbeitet, sollte sich angewöhnen, häufig aufzustehen, Telefonate im Stehen zu erledigen, wenn irgend möglich ein Stehpult anzuschaffen und auch immer wieder zu nutzen.

Sortieren Sie einmal die anstehenden Besprechungen nach der Möglichkeit, sie auch im Stehen oder Gehen abzuhalten. Entscheidungsträger sollten sich nicht scheuen als Vorbild zu wirken und eine Art Tresen als Stehbar für Besprechungen einzurichten. Das bremst auch effektiv die häufig unnötigen Gesprächsbeiträge notorischer Vielschwätzer. Konferenzteilnehmer sollten beim Gesprächsleiter auf die bessere Rückenhaltung hinweisen, aufstehen und dem Vortrag im Stehen folgen.

Sitzen ist Gift

Stühle und Sessel werden fast immer nach dem Aussehen gekauft und sind oft die reinsten Marterinstrumente. Daher lautet meine Bitte an alle privatenoder beruflichen Einkäufer: Machen Sie eine ausgedehnte Sitzprobe, am besten durch jemand, der schon Rückenbeschwerden hat. Der wird sehr schnell die Spreu vom Weizen trennen können.

Manche Bürosessel werden nach dem Aussehen gekauft: Neulich sah ich solch wunderschönes Möbelstück, das aber in Wirklichkeit einen wahren Martersitz darstellte. Die Rückenlehne war im oberen Teil nicht nach hinten geneigt, sondern nach vorn, wodurch der Benutzer im Lendenbereich keine Unterstützung hat, sondern gleichsam durchhängt. Da bei statischer Haltearbeit die Muskeln schnell ermüden, kippt der Beckenkamm nach hinten, der Rücken wird rund und der Bauch eingeschnürt.

"So, jetzt wird endlich ein anständiger Stuhl angeschafft" heißt es oft von Bandscheiben-Geschädigten. Das ist aber leichter gesagt als getan: Die norwegische Firma Stokke hat sich auf besonders rückenfreundliche Stühle spezialisiert; ihr bekanntestes Modell ist der Spezialstuhl Balans, von manchen Anwendern auch als Betstuhl bezeichnet, da man mehr kniet als sitzt.

Die meisten Orthopäden sind allerdings lediglich bedingt mit seiner Verwendung einverstanden, sie empfehlen nur eine kurzfristige Benutzung. Die Kritik konzentriert sich auf die übermäßige Belastung der Kniescheiben und der Kniegelenke, sowie auf die bei Ermüdung eintretende Fehlstellung des Beckens mit folgender belastender Fehlhaltung der Wirbelsäule. Aber Stokke fertigt eine Reihe anderer, hervorragender Modelle, die man ausprobieren muß. "Auf jeden Topf paßt ein spezieller Deckel".

Mut zum Wechsel, nicht soviel Sitzen

Das Sitzen nimmt leider einen Großteil unseres Lebens ein: Ideal wäre eine Sitzposition, bei der Beckenkamm und damit Beckenachse nach vorn geneigt wäre. Diese Stellung bewirkt automatisch eine Biegung der verschiedenen Abschnitte der Wirbelsäule in ihre anatomisch vorgegebene S-förmige Krümmung und damit die beste natürliche Belastung der zwischen den Wirbeln liegenden Bandscheiben.

Bandscheiben sind Stoßdämpfer

Der Mensch hat zwischen den Wirbelkörpern wie Kissen liegende, Stöße dämpfende Bandscheiben aus elastischem Bindegewebe. Im Halsbereich sind es sechs, im Brustbereich zwölf und im Lendenbereich fünf Bandscheiben, die aus einem äußeren, straffen Faserring und einem weichen, gallertigem Kern bestehen. Bei Belastung werden diese "Kissen" zusammengedrückt, bei länger anhaltender Entlastung nehmen sie wieder ihre ursprüngliche Form an. Aber nur, wenn sie nicht geschädigt sind.
Ihre Hauptfunktion ist es, die Beweglichkeit der Biegung der Wirbelsäule zu gewährleisten und Belastungen abzufedern.
Leider führen sie keine Blutgefäße, erhalten ihre Nährstoffe wie Zucker und Eiweiß also lediglich durch Einsickern von außen.

Rundrücken vermeiden

Meistens wird im Sitzen ohne Anlehnung des Rückens im Lendenbereich eine zusammengesunkene Haltung mit rundem Rücken eingenommen. Das erzeugt ein Zusammendrücken der vorderen Bandscheibenabschnitte vor allem im Lendenwirbelbereich. Stundenlange Fehlhaltung bewirkt dann eine ungünstige Stoffwechsellage der zusammengedrückten Bandscheibenbezirke, in die keine Nährstoffe einsickern können.
Fehlt es an Erholungsphasen durch Bewegung wird im Lauf der Zeit das Bindegewebe geschädigt.
Die Bewegung der Wirbelsäule dient der Wiederherstellung der idealen Stoffwechsellage der Bandscheiben, da ihre zusammengedrückten, und so mit Nährstoffen minderversorgten Bereiche sich wieder ausdehnen und erneut notwendige Stoffe aus dem Gewebewasser aufsaugen können. Schwimmen ist der beste Ausgleich für Zwangshaltungen, da dabei die Hälfte des Körpergewichtes entfällt.

Volkskrankheit Hexenschuß

1990 bis 1993 wurde in Lübeck eine Rückenstudie durchgeführt: Dr. Kohlmann hatte fast 4.000 Einwohner zwischen 25 und 74 Jahren willkürlich aus dem Melderegister gewählt und befragt, ob sie aktuell, während der letzten 12 Monate oder früher Rückenbeschwerden hatten. Von den 80 Prozent antwortenden Bürger hatten drei Vertel im vergangenen Jahr Rückenbeschwerden. Ein Viertel hatte an mehr als der Hälfte der Tage Kreuzschmerzen. Fast jeder zweite war dadurch in Beruf oder Haushalt behindert.
Auch eine Umfrage der Bau- Berufsgenossenschaft im Jahr 1979 ergab bei 28.000 Männern zu 43 Prozent Rückenschmerzen.

 

Vorbeugung ist wichtig - Die Konsequenz lautet also :

a) Erstens immer auf richtiges Sitzen achten: Nach vorn geneigtes Becken, Hohlkreuz unterstützt, kein Rundrücken, kein Verharren in verdrehter oder seitlich geneigter Wirbelsäule.

b) Zweitens regelmäßige Bewegungsperioden einlegen: Falls keine natürlichen Bewegungen durch Wandern, Schwimmen, Reiten möglich sind, sollte zumindest ein regelmäßiges Stretching - Dehnübungen der Hals-Brust-und Lendenmuskeln einmal täglich absolviert werden.

c) Drittens Kräfteinwirkungen durch Heben oder Tragen in bestmöglicher Stellung auf einem Mindestmaß halten:

Beim Heben soll man die Last immer so dicht wie möglich am Körper hochstemmen. Je weiter man sich vorneigt, desto größer wird der ungünstige Hebel und damit die Schädigungsgefahr der Bandscheiben. Soweit möglich aus der Hocke heben, falls möglich Gurte einsetzen.

 

zu a) Richtiges Sitzen bedeutet auch, die Körperachse nicht zu verdrehen.
Leider werden Arbeitsplätze mit neu hinzukommenden Computern häufig nicht neu gestaltet, sondern die Bildschirme einfach zusätzlich auf die vorhandenen Schreibtische gestellt. "Bestenfalls" kommen sie auf alte Beistelltische, die früher für Schreibmaschinen angeschafft wurden. Hier sind sie besonders schlecht plaziert, da diese Tischchen einige Zentimeter tiefer liegen, als der übliche Schreibtisch. Das war durch die bis vor einigen Jahren gebräuchlichen mechanischen Schreibmaschinen mit einer konstruktionsbedingten hohen Kante für den Hub der Tasten bedingt.
Heutige Schreibmaschinen werden elektrisch gesteuert und haben flache Tastaturen, brauchen also keine tieferliegenden Tische mehr.

    Richtiges Sitzen wird durch höhere Tische automatisch bewirkt
    Dies ist nötig, um nicht zwangsweise in die Rundrückenhaltung mit nach hinten gekippter Beckenachse zu verfallen. Um wieviel bequemer ist die halbstehende Haltung auf dem Barhocker mit dem an der Theke aufgstützten Ellenbogen ? ! Traurig aber wahr, dort ist es für die Wirbelsäule günstiger als im Büro.
     
    Die Konsequenz sollte lauten, die Tische im Büro- und Arbeitsbereich höher als die derzeit üblichen 70 - 78 Zentimeter zu konstruieren. Viele Büromöbel haben unter den Füßen fünf Zentimeter lang ausdrehbare Schrauben, um die Höhe zu regulieren. Für Sitzriesen ist das aber völlig ungenügend.
    Schließlich ist die Menschheit in unseren Breiten im Verlauf der letzten Generationen um einige Köpfe gewachsen.
    Scheuen Sie sich nicht, schrauben Sie die Minidinger raus, suchen Sie eine 10 bis 15 Zentimeter lange Ersatzschraube mit passendem Gewinde und stellen Sie den Schreibtisch damit so hoch, daß Sie mit aufgestellten Ellenbogen aufrecht an ihm sitzen können. Das ist eine Wohltat und wird sicher eventuelle Rückenschmerzen heilen.
    Ein hoher Tisch führt eher dazu, das Becken nach vorn geneigt zu halten und die Wirbelsäule in ihrer von Mutter Natur vorgegebenen S-Form zu strecken.
    Man kann auch den Tisch mit einem gut 20 Zentimeter hohen, vorn abgeschrägten Pultaufsatz bestücken, oder Klötze unter die Tischbeine legen, falls keine Schrauben vorhanden sind.
     

    Tische sind wichtig
    Häufig sieht man in den Katalogen für Büromöbel "praktische, raumsparende" Computertische, bei denen alles Zubehör vom Drucker bis zum Bildschirm in verschiedenen Ebenen übereinander angeordnet ist. Das Tischmonster wird dann neben den Schreibtisch gestellt und möglichst noch von der üblichen Sitzposition aus durch Verdrehen des Oberkörpers bedient.
    DAS IST MORD an der Bandscheibe. Abgesehen von der fehlenden Beinfreiheit und dementsprechendem zwangsweisen Vorneigen und Überbeanspruchen der vorderen Bandscheibenabschnitte, werden durch die verdrehte Zwangshaltung Rückenbeschwerden provoziert.

    Dynamisches Sitzen ist gut, wird aber kaum genutzt.
    Sehr gut sind spezielle Bürostühle, die das sogenannte dynamische Sitzen erlauben. Hierbei handelt es sich um Rückenlehnen, die bei stärkerem Druck bis weit nach hinten nachgeben, andererseits aber dem Rücken beim Vorneigen folgen. Zwangsweise wird man die Sitzposition von vorderer zu mittlerer und hinterer Sitzhaltung wechseln und immer leicht die Rückenmuskulatur anspannen. Leider ist dynamisches Sitzen gewöhnungsbedürftig und wird selten eingeschaltet, die meisten Benutzer arretieren einfach die Rückenlehne in einer zusagenden Position und Basta.

zu b) Regelmäßige Bewegungsperioden

    Keine stundenlange Zwangshaltung
    Bleiben Sie nicht stur am Arbeitsplatz oder Konferenztisch sitzen, stehen Sie jede Stunde auf, gehen Sie ein paar Schritte und machen Sie Dehnungsübungen ! Diese können Sie auch unauffällig durchführen: Man spannt erst die zu dehnende Muskelpartie über 10 Sekunden an und dehnt sie dann tief hin und her atmend über 20 Sekunden. Die wichtigsten Muskelgruppen kann man leicht derart entspannen. Es gibt in den Buchhandlungen sehr gute Stretchingbücher, blättern Sie rein.

    Straußenhals machen
    Eine einfache Entspannungsübung ist das Recken des Halses. Sitzen Sie gerade und bemühen Sie sich, wie ein Strauß den Kopf nach oben zu ziehen und einen möglichst langen Hals zu machen. Die Brustwirbelsäule wird geradegezogen und alles gedehnt. Das tut gut und weckt wieder die Lebensgeister.
     
    Richtige Stühle sind sehr wichtig: Bei Neuanschaffuzngen immer probesitzen über längere Zeit! Privat bevorzuge ich die Stokke Möbel aus Norwegen vom Designer Opsvik, auch der Bürostuhl Capisco von HAG wurde von ihm gestaltet (den kaufte ich privat für mein Arbeitszimer zuhause) und kann nur jedem empfehlen, diese einmal probzusitzen!

RvM 23.10.98

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