|
Stöhnend erhebt sich Hans vom Stuhl, als sein Kollege in der
Tür steht, um ihn zu einem abendlichen Spaziergang in den Taunus
mitzunehmen. Dabei hat er sich so gut auf die entspannende Bewegung
gefreut. Doch nun hat ihn "die Hexe geschossen", er hat das
Gefühl, ein sägendes Messer im Kreuz und einen Bohrer in
der rechten Hüfte zu haben.
"Auf!" spricht der Freund, "Oh nein, unmöglich,
ich kann leider nicht", entgegnet Hans. Er müsse sich
schonen und könne mit diesen Schmerzen nicht auf den steilen
Berg steigen. "Falsch", erwidert der Freund, jetzt wäre
die beste Medizin, sich besonders viel zu bewegen. Und hinterher
könne er sich mit einer Rheumasalbe einreiben. Gegen die
schlimmen Schmerzen solle er eine Tablette Paracetamol schlucken und
gefälligst seinen Rucksack in die Hand nehmen.
Tief aufseufzend und überhaupt nicht von der Weisheit seines
Freundes überzeugt, sucht Hans seine Siebensachen zusammen, aber
bald siegt doch die Vorfreude auf die abendliche Aktivität. Im
Auto stopft ihm der fürsorgliche Freund ein Luftkissen hinter
den Lendenbereich und ermahnt ihn, immer einen Hohlrücken zu
machen; aber nicht steif zu verharren, sondern abwechselnd links und
rechts die Oberschenkel nach vorne zu schieben. "Aber das ist
alles nur Beiwerk, die Ursache der Kreuzschmerzen liegt meistens im
Hals-Brustwirbelbereich" fügt er hinzu.
Schließlich sind sie am Ende des Weges und müssen
aufsteigen. Hans lehnt sichtbar krumm und sehr deutlich leidend an
einen Stockschirm. Als sie nach einer guten Stunde wieder am Auto
angelangt sind, fühlt Hans sich schon viel besser, sein
Hexenschuß hat sich gelockert.
Volkskrankheit Rückenschmerz
Nach den Statistiken der Betriebskrankenkassen sind Erkrankungen
durch Bandscheiben, Wirbelsäulen und Rheuma in der
Bundesrepublik zu rund 32 Prozent an den Arbeitsunfähigkeiten
und zu 20 Prozent an den vorzeitigen Berentungen verantwortlich. Das
zeigt die Dimension einer eher belächelten Erkrankung. Lachen
wird aber nur der, den es nicht erwischt hat, der sich nicht krumm
vor Schmerz dahinschleppt. Woher kommt der vermaledeite
Kreuzschmerz, Hexenschuß, Ischias, Schiefhals und wie seine
verschiedenen Erscheinungsbilder noch alle genannt werden?
Lehrmeinung gegen Manuelle Medizin
Die klassische Medizinlehre stellt das Syndrom Rückenschmerz dar
als Auswirkung geschädigter Bandscheiben auf die
Rückenmarksnerven. Dabei ist die Bandscheibe durch
Verschleiß verschmälert, oder der Wirbel seitlich durch
sich während des Alterns entwickelnde knöcherne
Ausziehungen vergrößert. Beides bewirkt einen
verstärkten Druck in bestimmten Stellungen auf die zwischen
jedem Wirbelpaar links und rechts austretenden Nerven, die zu den
Muskeln und der Haut des zugehörigen Bereichs ziehen. Der
Schmerz des druckgeschädigten Nervens wird nicht am Ort der
Schädigung empfunden, sondern in den Muskeln des zugehörigen
Bereichs, die sich verkrampfen.
Bandscheibenvorfall kann bedrohlich sein
Eine Sonderform ist der Bandscheibenvorfall, bei dem der weiche Kern
der Bandscheibe die faserige Schale durchbricht und entweder nach der
Seite sehr stark auf den entsprechenden Nerven oder nach vorn in den
Wirbelkanal auf das Rückenmark oder seine abzweigenden
Nervenbündel drückt.
Dies wird von den Neurologen wegen der Gefahr einer Lähmung bei
bestimmten Ausprägungen als Indikation, sofort zu operieren,
betrachtet. Aber nur selten ist bei Bandscheibenvorfällen
wirklich eine Operationsnotwendigkeit gegeben. Glücklicherweise
hat man zur präziseren Stellung der Diagnose inzwischen die
Möglichkeit der Kernspintomographie, bei der mittels
Magnetresonanz der flüssigkeitshaltigen Teile und
Computerverstärkung hervorragende Detaildarstellungen vom
gewünschten Querschnitt und Gewebe erzeugt werden können.
Dabei zeigt sich oft, daß keine Koppelung zwischen den
Veränderungen der Bandscheiben oder der Wirbel und den
Beschwerden vorhanden ist. Eine gut aussehende Wirbelsäule mit
normalen Bandscheiben kann schwerste Beschwerden erzeugen,
während deformierte Knochen und degenerierte Bandscheiben dem
Besitzer keine gesundheitlichen Probleme bereiten.
Manuelle Medizin
Ist das eine Bestätigung der Theorie der Manuellen Medizin, die
predigt, daß es unter anderem winzige Einklemmungen freier oder
gestielter Gewebestücke in den Gelenkspalt sind, die dann die
Beschwerden bewirken? Manuelle Medizin, das "Einrenken",
bedeutet, durch gewisse ruckartige Bewegungen in der Endposition der
Beweglichkeit des gebogenen Wirbelsäulenabschnitts die
Blockierung zu lösen.
Ergänzt werden die Handgriffe des Therapeuten mit der
Verabreichung von antirheumatischen Medikamenten, der Einwirkung von
hilfreichem Ultraschall und Interferenzströmen, sowie
Streckinstrumenten wie der Perl'schen Schaukel.
Wie kann ich vorbeugen?
Bewegung ist die wichtigste Vorbeugung, wobei es wichtig ist, die
Muskelgruppen des Rückens zu stärken.
Berufsgruppen wie Möbelpacker, bei denen man annehmen kann,
daß sie meistens vorzeitig wegen Rückenschmerzen invalide
werden, haben selten Rückenbeschwerden, obwohl sie im
Röntgenbild häufiger degenerative Veränderungen am
knöchernen Teil der Wirbelsäule haben. Bei ihnen fangen die
Muskelpakete von Schultern und Rücken die schädigenden
Wirkungen ab. Ein schmächtiger Angestellter, der jeden Tag seine
acht Kilogramm schwere Tasche
ins Büro trägt und somit die Wirbelsäule einseitig
belastet, ist wesentlich gefährdeter. Außerdem sitzt er
den ganzen Tag mehr oder weniger in der gleichen Position am
Schreibtisch; die Bandscheiben und Muskeln können sich nicht entspannen.
Zwangshaltungen meiden
Besonders gefährdend sind leichte Zwangshaltungen, die sich auf
Dauer ungünstig an den beanspruchten Wirbeln auswirken;
besonders stark schädigen lässige Sitzpositionen wie das
"Hinlümmeln" mit maximal gebogenem Rundrücken,
falls sie nicht durch abwechslungsreiche Haltungen wieder
ausgeglichen werden. Wer im Büro arbeitet, sollte sich
angewöhnen, häufig aufzustehen, Telefonate im Stehen zu
erledigen, wenn irgend möglich ein Stehpult anzuschaffen und
auch immer wieder zu nutzen.
Sortieren Sie einmal die anstehenden Besprechungen nach der
Möglichkeit, sie auch im Stehen oder Gehen abzuhalten.
Entscheidungsträger sollten sich nicht scheuen als Vorbild zu
wirken und eine Art Tresen als Stehbar für Besprechungen
einzurichten. Das bremst auch effektiv die häufig unnötigen
Gesprächsbeiträge notorischer Vielschwätzer.
Konferenzteilnehmer sollten beim Gesprächsleiter auf die bessere
Rückenhaltung hinweisen, aufstehen und dem Vortrag im Stehen folgen.
Sitzen ist Gift
Stühle und Sessel werden fast immer nach dem Aussehen gekauft
und sind oft die reinsten Marterinstrumente. Daher lautet meine Bitte
an alle privatenoder beruflichen Einkäufer: Machen Sie eine
ausgedehnte Sitzprobe, am besten durch jemand, der schon
Rückenbeschwerden hat. Der wird sehr schnell die Spreu vom
Weizen trennen können.
Manche Bürosessel werden nach dem Aussehen gekauft: Neulich sah
ich solch wunderschönes Möbelstück, das aber in
Wirklichkeit einen wahren Martersitz darstellte. Die Rückenlehne
war im oberen Teil nicht nach hinten geneigt, sondern nach vorn,
wodurch der Benutzer im Lendenbereich keine Unterstützung hat,
sondern gleichsam durchhängt. Da bei statischer Haltearbeit die
Muskeln schnell ermüden, kippt der Beckenkamm nach hinten, der
Rücken wird rund und der Bauch eingeschnürt.
"So, jetzt wird endlich ein anständiger Stuhl
angeschafft" heißt es oft von Bandscheiben-Geschädigten.
Das ist aber leichter gesagt als getan: Die norwegische Firma Stokke
hat sich auf besonders rückenfreundliche Stühle
spezialisiert; ihr bekanntestes Modell ist der Spezialstuhl Balans,
von manchen Anwendern auch als Betstuhl bezeichnet, da man mehr kniet
als sitzt.
Die meisten Orthopäden sind allerdings lediglich bedingt mit
seiner Verwendung einverstanden, sie empfehlen nur eine kurzfristige
Benutzung. Die Kritik konzentriert sich auf die
übermäßige Belastung der Kniescheiben und der
Kniegelenke, sowie auf die bei Ermüdung eintretende Fehlstellung
des Beckens mit folgender belastender Fehlhaltung der
Wirbelsäule. Aber Stokke fertigt eine Reihe anderer,
hervorragender Modelle, die man ausprobieren muß. "Auf
jeden Topf paßt ein spezieller Deckel".
Mut zum Wechsel, nicht soviel Sitzen
Das Sitzen nimmt leider einen Großteil unseres Lebens ein:
Ideal wäre eine Sitzposition, bei der Beckenkamm und damit
Beckenachse nach vorn geneigt wäre. Diese Stellung bewirkt
automatisch eine Biegung der verschiedenen Abschnitte der
Wirbelsäule in ihre anatomisch vorgegebene S-förmige
Krümmung und damit die beste natürliche Belastung der
zwischen den Wirbeln liegenden Bandscheiben.
Bandscheiben sind Stoßdämpfer
Der Mensch hat zwischen den Wirbelkörpern wie Kissen liegende,
Stöße dämpfende Bandscheiben aus elastischem
Bindegewebe. Im Halsbereich sind es sechs, im Brustbereich zwölf
und im Lendenbereich fünf Bandscheiben, die aus einem
äußeren, straffen Faserring und einem weichen, gallertigem
Kern bestehen. Bei Belastung werden diese "Kissen"
zusammengedrückt, bei länger anhaltender Entlastung nehmen
sie wieder ihre ursprüngliche Form an. Aber nur, wenn sie nicht
geschädigt sind.
Ihre Hauptfunktion ist es, die Beweglichkeit der Biegung der
Wirbelsäule zu gewährleisten und Belastungen abzufedern.
Leider führen sie keine Blutgefäße, erhalten ihre
Nährstoffe wie Zucker und Eiweiß also lediglich durch
Einsickern von außen.
Rundrücken vermeiden
Meistens wird im Sitzen ohne Anlehnung des Rückens im
Lendenbereich eine zusammengesunkene Haltung mit rundem Rücken
eingenommen. Das erzeugt ein Zusammendrücken der vorderen
Bandscheibenabschnitte vor allem im Lendenwirbelbereich. Stundenlange
Fehlhaltung bewirkt dann eine ungünstige Stoffwechsellage der
zusammengedrückten Bandscheibenbezirke, in die keine
Nährstoffe einsickern können.
Fehlt es an Erholungsphasen durch Bewegung wird im Lauf der Zeit das
Bindegewebe geschädigt.
Die Bewegung der Wirbelsäule dient der Wiederherstellung der
idealen Stoffwechsellage der Bandscheiben, da ihre
zusammengedrückten, und so mit Nährstoffen minderversorgten
Bereiche sich wieder ausdehnen und erneut notwendige Stoffe aus dem
Gewebewasser aufsaugen können. Schwimmen ist der beste Ausgleich
für Zwangshaltungen, da dabei die Hälfte des
Körpergewichtes entfällt.
Volkskrankheit Hexenschuß
1990 bis 1993 wurde in Lübeck eine Rückenstudie
durchgeführt: Dr. Kohlmann hatte fast 4.000 Einwohner zwischen
25 und 74 Jahren willkürlich aus dem Melderegister gewählt
und befragt, ob sie aktuell, während der letzten 12 Monate oder
früher Rückenbeschwerden hatten. Von den 80 Prozent
antwortenden Bürger hatten drei Vertel im vergangenen Jahr
Rückenbeschwerden. Ein Viertel hatte an mehr als der Hälfte
der Tage Kreuzschmerzen. Fast jeder zweite war dadurch in Beruf oder
Haushalt behindert.
Auch eine Umfrage der Bau- Berufsgenossenschaft im Jahr 1979 ergab
bei 28.000 Männern zu 43 Prozent Rückenschmerzen.
Vorbeugung ist wichtig - Die Konsequenz lautet also :
a) Erstens immer auf richtiges Sitzen achten: Nach vorn
geneigtes Becken, Hohlkreuz unterstützt, kein Rundrücken,
kein Verharren in verdrehter oder seitlich geneigter Wirbelsäule.
b) Zweitens regelmäßige Bewegungsperioden einlegen:
Falls keine natürlichen Bewegungen durch Wandern, Schwimmen,
Reiten möglich sind, sollte zumindest ein regelmäßiges
Stretching - Dehnübungen der Hals-Brust-und Lendenmuskeln
einmal täglich absolviert werden.
c) Drittens Kräfteinwirkungen durch Heben oder Tragen in
bestmöglicher Stellung auf einem Mindestmaß halten:
Beim Heben soll man die Last immer so dicht wie möglich am
Körper hochstemmen. Je weiter man sich vorneigt, desto
größer wird der ungünstige Hebel und damit die
Schädigungsgefahr der Bandscheiben. Soweit möglich aus der
Hocke heben, falls möglich Gurte einsetzen.
zu a) Richtiges Sitzen bedeutet auch, die Körperachse
nicht zu verdrehen.
Leider werden Arbeitsplätze mit neu hinzukommenden Computern
häufig nicht neu gestaltet, sondern die Bildschirme einfach
zusätzlich auf die vorhandenen Schreibtische gestellt.
"Bestenfalls" kommen sie auf alte Beistelltische, die
früher für Schreibmaschinen angeschafft wurden. Hier sind
sie besonders schlecht plaziert, da diese Tischchen einige Zentimeter
tiefer liegen, als der übliche Schreibtisch. Das war durch die
bis vor einigen Jahren gebräuchlichen mechanischen
Schreibmaschinen mit einer konstruktionsbedingten hohen Kante für
den Hub der Tasten bedingt.
Heutige Schreibmaschinen werden elektrisch gesteuert und haben flache
Tastaturen, brauchen also keine tieferliegenden Tische mehr.
Richtiges Sitzen wird durch höhere Tische automatisch bewirkt
Dies ist nötig, um nicht zwangsweise in die
Rundrückenhaltung mit nach hinten gekippter Beckenachse zu
verfallen. Um wieviel bequemer ist die halbstehende Haltung auf dem
Barhocker mit dem an der Theke aufgstützten Ellenbogen ? !
Traurig aber wahr, dort ist es für die Wirbelsäule
günstiger als im Büro.
Die Konsequenz sollte lauten, die Tische im Büro- und
Arbeitsbereich höher als die derzeit üblichen 70 - 78
Zentimeter zu konstruieren. Viele Büromöbel haben unter den
Füßen fünf Zentimeter lang ausdrehbare Schrauben, um
die Höhe zu regulieren. Für Sitzriesen ist das aber
völlig ungenügend.
Schließlich ist die Menschheit in unseren Breiten im Verlauf
der letzten Generationen um einige Köpfe gewachsen.
Scheuen Sie sich nicht, schrauben Sie die Minidinger raus, suchen Sie
eine 10 bis 15 Zentimeter lange Ersatzschraube mit passendem Gewinde
und stellen Sie den Schreibtisch damit so hoch, daß Sie mit
aufgestellten Ellenbogen aufrecht an ihm sitzen können. Das ist
eine Wohltat und wird sicher eventuelle Rückenschmerzen heilen.
Ein hoher Tisch führt eher dazu, das Becken nach vorn geneigt zu
halten und die Wirbelsäule in ihrer von Mutter Natur
vorgegebenen S-Form zu strecken.
Man kann auch den Tisch mit einem gut 20 Zentimeter hohen, vorn
abgeschrägten Pultaufsatz bestücken, oder Klötze unter
die Tischbeine legen, falls keine Schrauben vorhanden sind.
Tische sind wichtig
Häufig sieht man in den Katalogen für Büromöbel
"praktische, raumsparende" Computertische, bei denen alles
Zubehör vom Drucker bis zum Bildschirm in verschiedenen Ebenen
übereinander angeordnet ist. Das Tischmonster wird dann neben
den Schreibtisch gestellt und möglichst noch von der
üblichen Sitzposition aus durch Verdrehen des Oberkörpers bedient.
DAS IST MORD an der Bandscheibe. Abgesehen von der fehlenden
Beinfreiheit und dementsprechendem zwangsweisen Vorneigen und
Überbeanspruchen der vorderen Bandscheibenabschnitte, werden
durch die verdrehte Zwangshaltung Rückenbeschwerden provoziert.
Dynamisches Sitzen ist gut, wird aber kaum genutzt.
Sehr gut sind spezielle Bürostühle, die das sogenannte
dynamische Sitzen erlauben. Hierbei handelt es sich um
Rückenlehnen, die bei stärkerem Druck bis weit nach hinten
nachgeben, andererseits aber dem Rücken beim Vorneigen folgen.
Zwangsweise wird man die Sitzposition von vorderer zu mittlerer und
hinterer Sitzhaltung wechseln und immer leicht die
Rückenmuskulatur anspannen. Leider ist dynamisches Sitzen
gewöhnungsbedürftig und wird selten eingeschaltet, die
meisten Benutzer arretieren einfach die Rückenlehne in einer
zusagenden Position und Basta.
zu b) Regelmäßige Bewegungsperioden
Keine stundenlange Zwangshaltung
Bleiben Sie nicht stur am Arbeitsplatz oder Konferenztisch sitzen,
stehen Sie jede Stunde auf, gehen Sie ein paar Schritte und machen
Sie Dehnungsübungen ! Diese können Sie auch unauffällig
durchführen: Man spannt erst die zu dehnende Muskelpartie
über 10 Sekunden an und dehnt sie dann tief hin und her atmend
über 20 Sekunden. Die wichtigsten Muskelgruppen kann man leicht
derart entspannen. Es gibt in den Buchhandlungen sehr gute
Stretchingbücher, blättern Sie rein.
Straußenhals machen
Eine einfache Entspannungsübung ist das Recken des Halses.
Sitzen Sie gerade und bemühen Sie sich, wie ein Strauß den
Kopf nach oben zu ziehen und einen möglichst langen Hals zu
machen. Die Brustwirbelsäule wird geradegezogen und alles
gedehnt. Das tut gut und weckt wieder die Lebensgeister.
Richtige Stühle sind sehr wichtig: Bei Neuanschaffuzngen immer
probesitzen über längere Zeit! Privat bevorzuge ich die
Stokke Möbel aus Norwegen vom Designer Opsvik, auch der
Bürostuhl Capisco von HAG wurde von ihm gestaltet (den kaufte
ich privat für mein Arbeitszimer zuhause) und kann nur jedem
empfehlen, diese einmal probzusitzen!
RvM 23.10.98 |