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Jetlag Die Texte sind nur zur privaten Verwendung bestimmt, das Copyright liegt beim Autor Dr. Reinald von Meurers. Veröffentlichung nur mit Zustimmung des Autors! |
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Jetlag, was ist denn das?
"Durch Düsenjet bewirkter Kater", so definieren die
englischsprachigen Reisenden die Störungen der Inneren Uhr des
menschlichen Organismus durch Zeitverschiebung bei Flügen in
andere Zeitzonen, also nach Osten oder nach Westen. Im
Mediziner-Jargon bezeichnet man den Komplex von Symptomen als
"Zirkadiane Dysrhythmie". Mattigkeit, Schwindel,
Schlafstörungen, Schweißausbruch und auch Seh- oder
Konzentrations-Störungen sind die Anzeichen. Im Körper
laufen eine Reihe von biochemischen Vorgängen ab, die sich
während Aktivitäts- oder Ruhephasen ereignen. Das
hauptsächlich tagaktive Sympathikus-Nervensystem steuert Zyklen
aktiver Bereitschaft, während das Parasympathikus-Nervensystem
eher Erholungsvorgänge regelt. So hat man am Tage gegen 14 Uhr
und nachts gegen 3 Uhr deutlich verlängerte Reaktionszeiten bei
plötzlichen Streßsituationen im Verkehr. Die Innere Uhr
ist auf eine 25 Stunden Rhythmik gepolt und orientiert sich an den
Reizen natürlichen Lichtes zur Anpassung an den 24-Stunden-Tag.
Daher hat man bei Flügen nach Osten, wo der Tag kürzer
wird, viel stärkere, tagelang anhaltende
"Jetlag"-Beschwerden als bei Flügen nach Westen. Auch schon mehrstündiges schwaches Licht von nur 180 Lux reicht aus, um den biologischen Rhythmus zu verschieben. Eine Augenbinde fördert also den Tiefschlaf und die Anpassung.
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Bei Pilleneinnahme morgens: Hinflug um 10.00 Uhr nach USA-Ostküste: Am Abflugtag morgens, am nächsten Tag und ab 2. Tag morgens. Rückflug um 18.00 Uhr: Am Abflugtag morgens am nächsten Tag nach Ankunft, ab 2. Tag morgens
Hinflug um 11.00 Uhr nach USA-Westküste (Los Angeles): Rückflug um 15 Uhr: Am Abflugtag morgens, am nächsten Tag nach Ankunft, ab 2. Tag morgens.
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